Warum selbst bei spirituellen Paaren schnell die Luft raus ist
- info5120853
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Der Schlüssel zu einer erfüllten Partnerschaft für spirituelle Menschen
Artikel von Martina Grünenwald, Heilpraktikerin, Lebenslehrerin
In unserer modernen Zeit werden Partnerschaften immer unmöglicher. Die Scheidungsraten steigen. Andere Paare bleiben zusammen trotz gescheiterter Beziehung und leben nebeneinander her wie Bewohner einer Wohngemeinschaft. Oder streiten sich, bis „dass der Tod“ einen der Partner vom anderen erlöst. Singles bleiben allein, weil es keine passenden Partner gibt. Sogar unter sprituellen Paaren gibt es Spaltung statt Einigkeit.
Denn der Hautpt-Antrieb bei vielen ist das Ego, und nicht die Liebe.
Wenn Paare am Abgrund ihrer Beziehung stehen, wenden sich manche an Beziehungs-Coaches oder Psychologen. Doch dort wird meist an Dingen „therapiert“, die gar nicht die eigentliche Ursache sind für das Misslingen der Verbundenheit. So werden gemeinsame Aktivitäten empfohlen, oder dass man die „Andersartikeit“ des Partners ignoriert und sich den Partner schön redet.
Doch müssen beide Partner grunsätzlich zusammen passen, in ihren Lebenszielen und ihrer spirituellen Ausrichtung. Das ist die Basis. Doch dies ist bei den meisten nicht der Fall. Entscheidend für die Partnerwahl sind Wünsche aus dem Ego. Z.B. soll der Partner so und so aussehen, oder ein bestimmtes Einkommen haben, einen bestimmten Status in der Gesellschaft haben, und so weiter.
Nicht in die Auswahl genommen werden wichtige Kriterien, wie z.B. ob Herz und Herz auch wirklich zusammen finden und sich verbinden können. Weitere Kriterien sind sexuelle Wünsche und Ausrichtungen. Denn die Sexualität ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Beziehung. Hier ist die Kompatibilität extrem wichtig. Oftmals sieht man, dass ein "stämmiger" Mann eine zierliche Frau hat, und von den Organen her gar keine Harmonie gegeben sein kann. Es gibt eine Lehre, die besagt, dass nur bestimmte Körperformen zusammen harmonieren. So wie bei einem Konzert gleichartige Instrumente besser harmonieren, als wenn z,B. Geige und Schlagzeug aufeinander treffen.
Auch wichtig ist die Bewusstseinsstufe. Wenn hier eine hohe Diskrepanz herrscht, sind Streitigkeiten vorprogrammiert. Denn mit der Bewusstseinsstufe einher gehen solche Dinge, z.B. wie weit jemand seine Chakren geöffnet hat. Denn wenn er noch seinen Unarten frönt, z.B. Dingen wie Unordnung, Unpünktlichkeit, Unehrlichkeit und so weiter, dann behindern diese seine Höherentwicklung. Diese Höherentwicklung, die spirituelle Partner immer wieder betonen, dass sie ihnen in einer Partnerschaft so wichtig sind. e nicht etwa vom Partner toleriert werden. Doch viele Berater empfehlen das Gegenteil, nämlich diese Unarten zu tolerieren, dem Frieden zuliebe. Doch diese bedeutet, dass sich der andere nach unten entwickeln muss. Richtschnur sollten die göttlichen Ordnungen sein, nach denen man sich ausstreckt. Und dies bedeutet eine umgekehrte Entwicklung als das, was die Welt für Partnerschaften empfiehlt. Doch auch solche Dinge sollten von Anfang an besprochen werden, was der rote Faden einer Beziehung sein soll. Höherentwicklung statt Stillstand. Das ist Wachstum in der Partnerschaft. Sich entfalten dem Guten und Höheren entgegen.
Doch über solche Kriterien gibt es so gut wie keine öffentlich zugänglichen Informationen, um einen Partner darin beurteilen zu können, ob er zu einem passt oder nicht. So wird jeder zu jedem als kompatibel bezeichnet, wenn er ein paar aus dem Ego kommende Eigenschaften besitzt. Z.B. eine bestimme Art der Schönheit (meist von den Medien vorgegeben, aber nicht wirklich zu dem Suchenden passend).
Für eine erfolgreiche, glückliche Partnerschaft braucht es bestimmte Voraussetzungen. Nicht jeder ist beziehungsfähig, oder liebesfähig, weil er ein verschlossenes Herz-Chakra hat. Sicher können „Ehen“ funktionieren, wenn eine gemeinsame Übereinstimmung darüber besteht, dass bestimmte Dinge wie Liebe nicht notwendig sind. So gibt es auch Beziehungen, wo vereinbart ist, dass keine Sexualität stattfindet. Oder nur eine solche, die auf Kinder-Erzeugung beruht. Alles Recht und Gut, so lange es auf beiden Seiten gewünscht ist. Deshalb sollte am Anfang besprochen werden, was die Erwartungen an eine Beziehung sind - diese sollte man sogar haben, und diese nicht verleugnen. Denn wenn diese insgeheim nicht erfüllt werden, liegt der Haussegen schief.
Denn wenn einer der Beiden sich innige Liebe, Vertrauen, Geborgenheit, Treue, Wachstum nach oben und Erfüllung in der Sexualität wünscht, dann sollte darauf geachtet werden, dass man sich einen solchen Partner aussucht, wo dies auch auf der anderen Seite gewünscht ist. Und wo die Voraussetzungen dazu erfüllt sind, dass es auch gelingen kann. Dies kann man herausfinden, wenn man kommuniziert und von Anfang an authentisch ist, indem man seinen Standpunkt darlegt. Stößt dieser auf Resonanz, dann gut, und wenn Ablehnung entsteht, auch gut.
Doch der Wunsch nach einem perfekten Partner allein genügt hier auch nicht. Der Lebenslehrer Kurt Tepperwein sagte: Jeder muss zuerst ein solcher Partner werden, wie der, den man sich wünscht.“. Wünscht man sich also einen idealen Partner, muss man selbst erst ein idealer Partner werden. Was macht Ihren idealen Partner aus? Genauso sollten Sie werden. Es reicht also nicht, dass der Partner nur „schön“ anzusehen ist oder einen bestimmten Betrag auf dem Bankkonto lagert. "Charakter besteht, Schönheit vergeht".
Leider wissen heute die Menschen nicht mehr, wie Beziehungen funktionieren, und was man dazu auch von sich aus dazu beitragen muss. Das alte Modell der Versorgungs-Ehe ist vergangen, jedenfalls in der modernen Welt. Heute geht es um mehr: Vertrauen, Zuverlässigkeit, Treue, Erfüllen aller Bedürfnisse. Ja, es müssen diejenigen Bedürfnisse befriedigt werden, die jeder einzelne an eine Beziehung knüpft.
Einige Psychologen lehren, dass man doch nicht erwarten dürfe, dass seine Bedürfnisse vom anderen erfüllt werden. Doch wenn einer das Bedürfnis nach Zärtlichkeit hat, dann kann ihn das zerbrechen, wenn dieses Bedürfnis nicht gestillt wird. Gemeint sind hier elementare Bedürfnisse, die aus einem gesunden Charakter entspringen, für die man sich nun mal einen Partner sucht. Denn wenn die elementaren, von Gott und seinen Ordnungen inspirierten Bedürfnisse in einer Partnerschaft nicht erfüllt werden, ist diese zum Scheitern verurteilt.
Wen z.B. jemand ein Kind haben möchte, aber der andere bis zum Lebensende kinderlos bleiben möchte, dann sollte man dies gleich von Anfang an besprechen. Sonst kann dies zu einem Streitpunkt werden, der die Beziehung zerbrechen kann. Generell sollte alles schon am Anfang besprochen werden, was einem wichtig ist in einer Partnerschaft. Eine Ehe ist wie ein Vertrag. Deshalb wird sie auch vor dem Standesamt unterzeichnet mit einer Unterschrift. Werden die Bedürfnisse nicht erfüllt, ist diese Ehe nicht tragfähig.
Es ist wie ein Arbeitsvertrag. Erbringt einer der Vertragspartner nicht die Leistung, dann kommt es zu Problemen. Doch geht es hier um solche Bedürfnisse, die schon von Gott als Vorausetzungen einer Verbindung festgelegt wurden. Z.B., "es ist besser zu zweien als allein. Denn wenn einer fällt, hilft ihm der andere wieder auf", und einige weitere Dinge, die das Überleben sichern.
Das Haupt-Bedürfnis, das Gott für eine Ehe in einen geistig gesunden Menschen hinein gelegt hat, ist: "so verlässt ein Mann seine Eltern, um seiner Frau anzuhangen. Und sie wurden EIN Fleisch". In einem Lied ist dies ausführlicher beschrieben: "Eins in Geist und Streben, eins in Lieb und Leben, eins in Wort und Tat". So eine Partnerschaft zu finden, ist natürlich schwer, denn es gibt nur wenige, die diesen göttlichen Weg gehen wollen. Das bedingt, dass man das Ziel hat, Herr über sein Ego zu werden, und somit Herr über seinen Körper. Denn der Körper will oft nicht das, was der Geist will, und so zerstört der Körper den Geist. Und dass man seine in sich angelegte Göttlichkeit entfalten will, um wieder der zu werden, der man von Gott gemeint ist. Der göttliche Weg ist ein anderer als der weltliche Weg, den die meisten gehen, und der ins Verderben in der Partnerschaft führt.
Viele haben Wünsche, die aus "dem Fleisch" und somit aus dem Ego kommen, die grundsätzlich eine Partnerschaft erschweren können. Wenn der eine z.B. nicht mongam leben möchte, oder abartige Praktiken ausleben möchte, oder eine Abneigung gegen Zärtlichkeit hat, oder als Egoist nicht auf die Bedürfnisse des anderen eingehen will und nur an seine Befriedigung denkt, dann ist diese Verbindung zum Scheitern verurteilt. Doch solche Beziehungen findet man in der Welt zuhauf. Spirituelle Beziehungen wollen das Gegenteil leben.
Aber auch Dinge der Lebensgestaltung sind wichtig. Wenn der eine Veganer ist, und der andere gerne angeln geht, ist dies ein K.O.-Kriterium. Oder bei den Vorlieben der Urlaubsgestaltung: Wenn der eine lieber ans Meer fährt und am liebsten dahin auswandern will, und der andere eine Sonnen-Phobie hat, oder gerne in die Berge ins Kalte ziehen will, könnte auch dies zum Problem werden. Außer man ist sich einig, dass bestimmte Aktivitäten nicht gemeinsam durchgeführt werden sollen.
Wenn es in der Welt heißt, man dürfe keine Erwartungen an den Partner haben, und müsse seine Bedürfnisse zurück stellen, oder dürfe vom anderen nichts erwarten, dann führt dies nicht zu einer Partnerschaft in göttlicher Harmonie. Wenn ein Paar nicht von den Grundsätzen und von den Bedürfnissen her nicht mit dem anderen kompatibel ist, oder von einem Partner die Liebe des anderen nicht geteilt wird, dann fehlen der Beziehung die tragfähigen Säulen.
Was ist die Haupt-Säule, die die Partnerschaft trägt?
Auch wenn diesen Punkt viele Spirituelle verleugnen, ist doch die Sexualität die Haupt-Säule. Denn von dieser hängt es ab, ob man mehr Energie bekommt oder seine Energie verliert. Bei der üblichen Sexualität, die von den meisten Menschen dieser Welt praktiziert wird, wird zwangsläufig die Beziehung geschwächt – egal, wie groß die Liebe am Anfang ist, wie gut das Paar zusammen passt, wie einig man sich in den Grundsätzen ist. Denn in der Welt geht es in diesem Bereich hauptsächlich um das Ausleben von Lust. Und diese gehört dem Ego. Das Gegenteil ist das Ausleben von Liebe, im Rahmen von göttlichen Abläufen, so wie von Sexualität gemeint ist. Hierbei geht es um die Vermehrung der Liebe. Doch bei der weltlichen Methoden nutzt sich die Liebe ab.
Denn bei modernen Welt geht es in erster Linie um Lust-Befriedigung. Der andere ist quasi die Gummipuppe, an der man sich befriedigt – nur dass diese Puppe legal ist und gesellschaftsfähig. Doch wenn Lust die Antriebsfeder für das Zusammenkommen ist, nutzt sich die Liebe zwangsläufig ab, und die Anziehung blättert ab.
Doch hat Gott eine andere Art von Sexualität für uns Menschen vorgesehen. Eine, die die Fähigkeit hat, sich ständig zu regenerieren, sich energetisch aufzuladen mit göttlicher Energie mit jedem Zusammenkommen. Und die das geistige Wachstum fördert. Das ist die Methode, wo die Energie vom Becken ins Gehirn gelenkt wird. Statt aus Lust die Energie nach unten auszuschütten, wird aus Liebe die Energie nach oben gelenkt, um die spirituelle Ekstase zu feiern. Diese ist der Kitt für eine strahlende Partnerschaft. Die Rede ist von der "Chymischen Hochzeit". Ein Hoch, das immer höher wird, statt wie üblich immer mehr abzuflachen.
Denn wenn ein Paar, bei dem alle Voraussetzungen stimmen, sich immer mehr entliebt, und im besten Fallen zu Bruder und Schwester mutiert, dann praktiziert es nicht die Transmutation. Es ist sogar paradox: Je „harmonischer“ die Sexualität im Sinne der modernen Welt abläuft, desto schneller entliebt sich das Paar.
Ganzheitliche Paar-Therapeuten schustern dann an der Liebe herum. Wie könnte man die Liebe erhöhen, und so weiter. Andere raten zu Lust steigernden Experimenten, um die flach gewordene „Flamme“ wieder zu entfachen. Zum Beispiel gehen manche in Tantra-Seminare und suchen dort ihr Glück. Doch sie werden enttäuscht werden. Bei den meisten geht der Schuss genau nach hinten los.
Andere Berater fordern zu mehr „Bewusstheit“ in der Partnerschaft auf. Sie geben Strategien an die Hand, um sich besser wahrzunehmen. Doch wenn von den Grundlagen her der Wurm drin ist, hilft das alles nichts. Und wenn die Sexualität auf die weltliche Weise durchgeführt wird, rutscht die „Bewusstheit“ immer weiter ab.
Wenn das Paar eine gemeinsame Richtung hat, das die Grundlage für das Wachstum in einer Partrnerschaft bildet, und es lenkt nicht die Sexualenergie nach oben, sondern schüttet sie jedes Mal nach draußen aus, dann zerbricht die Bindung. Denn der Same ist der "Klebstoff" für die Beziehung. Er muss transmutiert werden - nach oben gelenkt, statt nach unten aus dem Körper auszulaufen.
Viele sehen sich nach mehr gelebter Spiritualität in der Partnerschaft. Dies ist die Methode, um mehr Spiritualität zu entfalten. Diese ist es, die zu mehr Vertrauen, tieferer Verbindung, gegenseitigem Sich-Sehen und mehr Wahrnehmung führt. Es ist der Weg, der die Frau in ihrer Tiefe erfüllt. Denn der normale Ablauf lässt die Frau in ihrer Seele unbefriedigt zurück, und sie zieht sich auf Dauer von ihrem Partner innerlich zurück.
Allein die „heilige Sexualität“, bei der die Sexualenergie „sublimiert“ (vom Becken ins Gehirn gelenkt in einem heiligen Ritual), kann die in uns angelegten übernatürlichen Eigenschaften entfalten. Und kann die Partnerschaft übernatürlich machen. Sie hat das Potential, die Partner vom reinen Mann- und Frau-Sein zum Gatte (Gott) und Gattin(Göttin) aufzuwerten. Dies ist das, was sich viele spirituelle Menschen wünschen. Gott gleich zu werden, und so auch von seinem Partner gesehen zu werden. Indem der andere als Gatte / Gattin "angebetet" wird. Dies ist ein richtiger Gottes-Dienst. Dies ist der Ablauf, den Gott für die Partnerschaft gewollt hat. Der Mann soll sich der Frau hingeben. Und die Frau soll den Mann ehren. Dies erfolgt durch diese Methode. Gott will, dass wir unsere wahre Gottes-Kind-schaft wieder herstellen. Als Söhne und Töchter Gottes. Und diese haben die Anlagen von Gott, aber sie müssen sie erst entfalten und kultivieren. Und die Sexualität hat dabei einen großen Anteil.
Viele meinen, dies allein durch Meditation zu erlagen. Doch ist dies lediglich ein Anfang, aber nicht der Gipfel des Berges, den man besteigen kann.
Doch damit diese Gott-Werdung gelingen kann, muss sich das Paar darin einig werden, dass dies ein Ziel in ihrer Partnerschaft ist. Zwar kann jeder für sich alleine einen Weg zu diesem Ziel gehen, aber zur Vollkommenheit braucht es dazu den Partner. Dann kann die Arbeit stattfinden, um eine Verbindung zu erschaffen, die über die Welt hinausgeht, und die göttlichen Eigenschaften bildet.
Dies heißt nun nicht, dass man seine Bedürftnisse an Sexualität aufgibt. Im Gegenteil: Man sollte sich darin einigen, dass man solche Bedürfnisse hat, die nicht aus dem Ego kommen. Dazu ist die Arbeit am Ego natürlich Voraussetzung, um dieses komplett unter seine Herrschaft zu bringen. Dann kann kan mdie Eigenschaften aus der Liebe kultivieren. Dabei geht es aber nicht nur um die Lieebe zum anderen, sondern auch zu sich selbst, und darüber hinaus die Liebe zu Gott. Denn nur dann kann es die Einheit von Mann, Frau und Gott geben. „Liebe deinen Nächsten als auch dich selbst“. Wenn die Selbstliebe aufgegeben wird, und man nicht auf sich achtet, dann kann man die Verbindung zu Gott verlieren. Man soll sich also nicht „selbst verlieren“, sondern im gEgenteil sich selbszt gewinnen – und den anderen dazu, um gemeinsam einen gleichwertigen Bund mit Gott einzugehen.
Die meisten Paare fühlen eine Leere. Sie spüren, dass dieses in ihnen von Gott angelegte Bedürfnis nach Vollständigwerden, Einswerden, in Verbindung mit Gott kommen, nicht befrriedigt wird. Wenn dies nicht erfüllt wird, wird es bei den meisten irgend wann so spürbar, dass es einen Brruch gibt. Doch dieser Bruch war schon vorher da, nur wird er erst jetzt bemerkt, dass er da war. Spätestens wenn einer fremd geht, oder die Trennung ankündigt. Wenn kein Fundament mit Gott da war, also wenn die Partnerschaft nicht auf Gott gegründet ist, brincht dieses Fundament zusammen. Auf Gott gegründet ist keine bloße Floskel, sondern ein Verhalten in Bezug auf seinen Partner und auf die Sexualität, die die Verbindung mit Gott wachsen lässt.
Viele spirituelle Singles gehen eine Partnerschaft ein mit der Absicht, darin auch wachsen zu dürfen. Sei suchen nach etwas Größerem als das, was sie bisher in Partnerschaften erlebt haben. Doch wenn sie das Wissen über die heilige Sexualtitä und die sexuelel Transmutation nicht haben, geht auch die nchste Beziehung in die Brüche. Und die übernächste, und so weiter.
Ich erlebe es in Beratungen immer wieder: Da hat ein Mann eine neue Frau kennen gelernt. Er ist hin und weg von ihrer Schönheit. Sie gehen gemeinsam auf spirituelle Seminare, oder in die Kirche, oder haben gemeinsame Hobbies. Sie haben tollen Sex, wie er noch nie war. Sie üben „Achtsamkeit“. Doch eines Tages stehen sie wieder vor demselben Abgrund. Sie haben zwar tantrische Energie-Übungen praktiziert, um das Zusammensein rituell zu bereichern. Doch wenn sie nicht die sexuelle Energie transformiert, sondern immer nur ausgeschüttet haben, dann kommt es zwangsläufig dazu, dass sich die einstige Liebe abnutzt, und zerbricht.
Wenn beide beim Zusammensein jedoch die sexuelle Energie aufsteigen lassen statt sie auszuschütten, dann kann sich die Beziehung zu etwas Größerem entwickeln. Dann kann spirituelle Ekstase entstehen, die beide in höhere Dimensionen aufsteigen lässt. Was tiefe Erfüllung und Zufriedenheit auslöst, und die Liebe immer stärker macht.
Wie kann man eine missratene Beziehung retten?
Es gibt immer einen „Point of no return“. Wenn der Punkt der Rettung überschritten ist und die Liebe sich schon so abgenutzt hat, dass einer der Partner Ekel empfindet, dann ist nichts mehr zu retten. Auch wenn bereits einer fremd gegangen ist, dann ist der Bruch da.
Zum Sinn unseres Lebens gehört es, über uns hinaus zu wachsen, und unsere in uns angelegten göttlichen Eigenschaften zu entfalten. Das hat viel mit der Selbstbeherrschung in der Sexualität zu tun. Wer sich dem aus dem Ego kommenden Trieb hingibt, der die Richtung angibt, der kann nicht diese Eigenschaften in ihrer Gänze entwickeln. Er fühlt eine geistige Leere. Genauso entwickelt sich in der Partnerschaft eine spürbare Leere. Doch ohne dieses Wachstum bleibt unsere Seele unerfüllt, was bei vielen zu Süchten führt. Die unerfüllte Suche nach dem Göttlichen in uns. Bei einigen ist es Sex-Sucht.
Ein 40-jähriger Mann suchte sehnsüchtig die Liebe. Da er gut aussah, bekam er jede Frau. Doch nach der ersten Nacht verlor er jedes Mal das Interesse an ihr, und suchte weiter. Er war regelrecht süchtig danach, endlich die Richtige zu finden – indem er sofort mit ihr ins Bett ging. Um zu testen, ob sich bei ihr diese Sehnsucht erfüllen würde. Doch sie kann sich nicht erfüllen, weil er falsch an die Sache heran geht. Erst als er davon erfuhr, was er wirklich tun müsste, konnte er Schritt für Schritt von dieser One-Night-Sucht frei werden. Und dann fand er die Richtige.
Eine falsche Beziehung mit falsch gelebter Sexualität bewirkt genau das Gegenteil von spirituellem Wachstum. Sie kann dieses Wachstum blockieren oder sogar rückgängig machen. Die Seele leidet. Wir wollen uns geliebt fühlen, sehen uns nach der tiefen Verbindung, nach Vertrauen, Geborgenheit, nach Eins-Werdung. Doch wird meist nicht danach gesucht, was dies auch bewirken kann. Es muss Gott mit im Spiel sein, als dritter im Bunde, der den Bund perfekt macht. Aber nicht mit Worten ausgesprochen „wir haben Gott im Bunde“, sondern in der Tat: Durch Lenkung der Sexualenergie vom 2. Chakra (Wurzelchakra, Sexualchakra), über den Wirbelsäulenkanal (Sushumna) hinauf zur Zirbeldrüse (1. Chakra). Damit dort das göttliche Hormon „DMT“ (Dimethyltryptamin) ausgeschüttet wird, das die Spiritualität aktiviert.
Wenn einer der Partner da nicht mitmachen will, kann dies auch nicht erreicht werden. Dann fühlt sich der Willige unzufrieden, und versucht sich in Ersatzhandlungen zu befriedigen. Es bringt nichts, dem anderen gefallen zu wollen, damit er uns liebt. So wird das nicht gelingen. Man muss sich selbst lieben, und dafür einstehen, dass meine Energie nicht verschwendet wird beim Akt. Denn beide verlieren ihre Energie. Der eine verliert die Liebe zum Partner, und der andere verliert die Liebe zu sich selbst, und lässt sich manipulieren zur Ego-Befriedigung des anderen. Die Beziehung bleibt unerfüllt.
Doch, entgegen der Behauptung, dass sich Beziehungen nicht gut anfühlen müssten, werden sie sich dann endlich gut anfühlen. Man fühlt sich angekommen. Schlechte Gefühle sind das Bauchgefühl dafür, dass irgend etwas nicht stimmt. Dass der Weg nicht derjenige ist, der nach oben führt, zum spirituellen Wachstum, hinauf zur himmlischen Höhe, da wo Gott ist. Wenn die Sexualenergie nicht aufsteigt zur Zirbeldrüse, kann der Mensch nicht den 7. Himmel erreichen.
Lassen Sie sich nicht einreden, dass mit Ihnen etwas falsch ist, dass Sie vom anderen zu viele erwarteten, dass Ihre Sicht auf Partnerschaft nicht mehr zeitgemäß sei, dass Sie zu große Erwartungen hätten, und so weiter.
Es reicht auch nicht, sich „Luft und Liebe“ herbeizureden. Es muss ans Werk gehen, indem die Sexualenergie transformiert wird beim heiligen Akt. Dann können Dinge geschehen, die man sich in der Tiefe seiner Seele so sehr erhofft hat: Echte, tiefe Verbindung, das Gefühl eins mit Gott zu sein, Entfaltung des Bewusstseins, der Akt als Gottesdienst. Zwischen Gott, Gatte und Gattin. Und sie wurden „ein Fleisch“.
Wenn Ihr Partner nicht denselben Weg gehen will wie Sie, wenn die Beziehung nicht „tragfähig“ ist, wenn Ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden, dann lassen Sie los. Es wird nicht zu der von Ihnen ersehnten Einigkeit kommen. Die Liebe wird nicht erfüllt. Das Ego hat die Oberhand, und vernichtet den Liebenden. Ziehen Sie den Rettungsanker. Liebe kann nur gelingen, wenn Mann und Frau eins werden, und Gott mit im Bunde ist. Ohne Gott ist das Ego der Herrscher, und es gibt keine Erfüllung.
Wenn beide sich einig sind, den Weg der göttlichen Heiligen Sexualität zu gehen, und die Voraussetzungen für eine gelingende Beziehung gegeben sind, dann besorgen Sei sich das geheime Wissen darüber, wie Sie gemeinsam die Heilige Energie nach oben transmutieren können. Aber Vorsicht: Hierzu gibt es unzählige falsche Propheten, die nur die Halb-Wahrheit lehren.
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Martina Grünenwald, Heilpraktikerin, Lebenslehrerin

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